Integrationsbegleitung & Job Coaching
Sie können sich nun zunächst über die Bedeutung und Inhalte der verschiedenen Begriffe informieren, im Anschluss daran finden Sie eine kurze Zusammenfassung und Darstellung meiner Tätigkeit.
Zielgruppe aller hier vorgestellten Maßnahmen:
- Sonderschul- und IntegrationsschulabgängerInnen
- SchülerInnen mit positivem, negativem oder keinem Hauptschulabschluss
- SchülerInnen mit Sonderpädagogischem Förderbedarf
- SchülerInnen mit Lernschwächen (auch Dyskalkulie und Legasthenie)
- SchülerInnen mit Behinderungen/Beeinträchtigungen/Defiziten
Integrationsbegleitung
Das Wort „Integrationsbegleitung“ kann nicht nur im herkömmlichen Sinn verstanden werden – nämlich als Unterstützung für Menschen mit Handicap ein Beschäftigungsverhältnis zu erlangen und auch zu erhalten - sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes: eine Begleitung von Kindern und Jugendlichen bei ihrer Integration in den Kindergarten oder in die Schule.
Für Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderen Bedürfnissen, Behinderungen, negativem oder keinem Schulabschluss und/oder Sonderpädagogischem Förderbedarf gibt es spezielle Maßnahmen, um sie in ihrer Arbeitsplatzfindung (Ziel ist die Eingliederung im ersten Arbeitsmarkt) zu unterstützen:
JOB COACHING: Berufsorientierung - Berufsvorbereitung – Arbeitsassistenz
In der Berufsorientierungsphase werden Interessen, Vorstellungen, Erwartungen und Wünschen des Jugendlichen hinsichtlich seiner zukünftigen beruflichen Tätigkeit geklärt. Konkrete Berufswünsche werden analysiert (welche Voraussetzungen sind notwendig? Welche Anforderungen gibt es? Welche Belastungen sind möglich? Ist eine volle Lehre/Anlehre/Teilqualifizierungslehre/verlängerte Lehre möglich? Welche Fertigkeiten muss ich in diesem Beruf täglich anwenden?) und mit den persönlichen Kompetenzen und Fähigkeiten verglichen. Dazu kann es notwendig sein, einige Tests durchzuführen (z.B. Stärken-Schwächen-Analyse, logisches Denken, Merkfähigkeit, Koordination usw. ). Nicht nur Lese/Rechtschreibkompetenzen oder mathematisches Können sind gefragt, auch soziale Kompetenzen und Freude an der Kommunikation mit anderen Menschen sind für viele Berufe von großer Bedeutung. Ziel dieser Phase ist die Findung eines konkreten Berufs.
Die Berufsvorbereitungsphase ist nach der vorangegangenen Klärung der nächste Schritt. Die einzelnen Inhalte dieser Phase können sich durchaus, vor allem zu Beginn, etwas überschneiden. Da nun ein (realistisch möglicher) Beruf gewählt wurde, kann eine individuelle Vorbereitung erfolgen. Notwendige Basisqualifikationen, die der Jugendliche bereits mitbringt, werden trainiert und gestärkt. Weiters werden parallel dazu Bewerbungsmappen angelegt, Anschreiben verfasst, Telefonate, richtige Kleidung und das Vorstellungsgespräch geübt, Richtlinien in der Kommunikation und Präsentation der eigenen Person erarbeitet. Möglicherweise ist hier auch ein Wegtraining notwendig (Fahrplan und Stadtplan lesen usw.). Ein Basiswissen über den Beruf, Ausbildungsinhalte, Rechte und Pflichten eines Arbeitsnehmers und des Arbeitgebers, erwartete „Tugenden“ (Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, Ehrlichkeit, Engagement etc.) verinnerlicht oder trainiert, sowie eigene Checklisten für den Jugendlichen (z.B. Was mache ich im Krankheitsfall? Wen muss ich anrufen? Wie verhalte ich mich wenn ich mich verspäte?) runden diese Phase ab. In einem Praktikum soll der Jugendliche schließlich erstmals einen Eindruck über den Alltag im gewählten Beruf erhalten.
Persönliche Arbeitsassistenz für Menschen mit besonderen Bedürfnissen bedeutet Begleitung am Arbeitsplatz, Einschulung, Unterstützung im Erlernen gewisser Regeln oder von Arbeitsabläufen, Unterstützung bei Problemen und Sorgen, Stärkung des Selbstvertrauens und Selbstbewusstseins, Förderung des selbständigen Arbeitens, Hilfe bei der Kontaktanbahnung mit Kollegen, Nachbetreuung (regelmäßige Kontakte). Ausschlaggebend für eine für alle Beteiligten erfolgreiche Arbeitsassistenz ist stets die Mitarbeit und die Kommunikation mit dem/den Vorgesetzten. Die Arbeitsassistentin ist nicht nur Vertrauensperson für den/die Klientin, sondern auch Ansprechpartner für den Arbeitgeber.
Integrationsbegleitung und Arbeitsassistenz
Wir orientieren uns an Talenten, Begabungen, Interessen und Fertigkeiten und versuchen, Schwächen und Defizite zu integrieren. Mit meiner Unterstützungen werden Bewerbungsunterlagen gefertigt, Vorstellungs- oder Telefongespräche trainiert. Gemeinsam werden Schnuppertage oder Praktika in Betrieben akquiriert, die ich als Arbeitsassistentin/ Job Coach begleite. Zusätzlich kann parallel dazu ein Training, das auf die berufliche Tätigkeit hin individuell zugeschnitten wird (inkl. soft skills), mit mir erfolgen. Ich fungiere als Ansprechpartner der Betriebe und sorge für reibungslose und mißverständnisfreie Kommunikation, für erfolgreiche Zusammenarbeit und für die Zufriedenheit beider Parteien.
- Berufsorientierung & Training
- Job Coaching
- Arbeitsassistenz
- Berufsausbildungsassistenz
- Integrationsbegleitung